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Die wichtigste Entscheidung meines Lebensabschnitts
war die Teilnahme am innovation.tank. Zuerst
war es nur ein weiterer Kurs. Doch je mehr
Infos ich erhielt, umso klarer wurde die
Vorstellung. Gemeinsam mit einer Gruppe
gleich gut qualifizierter Stellensuchender
neue Projekte (Visionen) zu erarbeiten und
„zum Fliegen“ zu bringen.
Es gibt wohl keine zweite Chance wie diese,
zuerst in Labor-Umgebung an einem Projekt
zu arbeiten und danach die Idee zu realisieren.
Der Seymar GmbH gelang es, eine beinahe
perfekte Symbiose aus Lernwerkstatt und
Praxis als Tummelfeld für die zu Beginn
teilweise bereits resignierten Teilnehmer
zu gestalten. Dass dabei auch KMU profitieren
ist ein weiterer, positiver Aspekt, der
nicht zu unterschätzen ist.
Gemeinsam mit der Programmleitung habe
auch ich meine Ideen formuliert und andere
Programmteilnehmer für „mein“
Projekt gewinnen können. In unserem
Team gab es – auch aufgrund gleicher
Qualifikation – keinen „Vorgesetzten“.
Der Prozess andere zu überzeugen, führte
bei mir zu einem grossen Umdenken. Kommunikation,
Entscheide gemeinsam treffen, mitentscheiden
lassen, haben für mich heute einen
viel grösseren Stellenwert, was ich
tagtäglich neu umsetze.
Kurz vor der Präsentation meines Projektes
vor dem Beirat trugen meine Bewerbungsanstrengungen
Früchte, und ich konnte einen Arbeitsvertrag
unterschreiben. Mit einem lachenden und
einem weinenden Auge habe ich also Abschied
genommen vom Innovation tank.
Übrigens: Ausschlaggebender Punkt
für meine Anstellung war laut meinem
jetzigen Vorgesetzten – die Teilnahme
am innovation tank.
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