G. B. - 59 Jahre

Eine Türe öffnete sich mit neuen Horizonten.

Mein Besuch beim RAV in Wetzikon startete wie üblich. Meine lange Bewerbungsliste wurde mit meiner RAV-Betreuerin durchgesehen, darunter wie immer viele Absagen. Die Hoffnung auf Bewerbungserfolg reduzierte sich auf wenige potentielle offene Stellen. Meine Stimmung nach 250 Bewerbungen nahm zusehends ab. Wie aus einem Zauberhut holte meine RAV-Betreuerin eine Adresse aus ihrer Kartei heraus und fragte, ob ich interessiert sei, etwas Neues auszuprobieren. So entstand meine Verbindung zur Firma Seymar und zum „innovation.tank“.

Eine Unterredung mit Herrn Gitermann der Fa. Seymar bestätigte meine Eignung, an der Gruppe „innovation.tank“, teilzunehmen. Dies gab mir Auftrieb. Eine Türe öffnete sich mit neuen Horizonten.

Die konstruktive Zeit im „innovation.tank“ werde ich bestimmt nicht vergessen. Die 5 Wochen „Kick-off Atelier“ und die 5 Wochen „Projekt Entwicklung“ haben mich mit neuen Kenntnissen und Erfahrungen stark bereichert. Vor allem die kreativen Gruppenarbeiten, das Zusammensein mit neuen Kollegen, die Sichterweiterung aus anderen Perspektiven und besonders die Aktivität in einer aufbauenden Organisation haben mir neue Impulse und eine positive Stimmung verschafft. Diese Stimmung und die neuen Kenntnisse haben sich bei den Bewerbungsgesprächen als goldwert erwiesen.

Heute, 2 ½ Monate danach, habe ich eine neue Stelle. Meine Reintegration in die Arbeitswelt ist gelungen.

Eine Frage habe ich mir zum Schluss noch gestellt: Wäre ich die letzten 8 Wochen zu Hause geblieben, hätte von dort aus meine vielen Bewerbungsabsagen „geschluckt“, wäre ich heute so weit gekommen? – Ich glaube: Nein.