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Mein Besuch beim RAV in Wetzikon startete
wie üblich. Meine lange Bewerbungsliste
wurde mit meiner RAV-Betreuerin durchgesehen,
darunter wie immer viele Absagen. Die Hoffnung
auf Bewerbungserfolg reduzierte sich auf
wenige potentielle offene Stellen. Meine
Stimmung nach 250 Bewerbungen nahm zusehends
ab. Wie aus einem Zauberhut holte meine
RAV-Betreuerin eine Adresse aus ihrer Kartei
heraus und fragte, ob ich interessiert sei,
etwas Neues auszuprobieren. So entstand
meine Verbindung zur Firma Seymar und zum
„innovation.tank“.
Eine Unterredung mit Herrn Gitermann der
Fa. Seymar bestätigte meine Eignung,
an der Gruppe „innovation.tank“,
teilzunehmen. Dies gab mir Auftrieb. Eine
Türe öffnete sich mit neuen Horizonten.
Die konstruktive Zeit im „innovation.tank“
werde ich bestimmt nicht vergessen. Die
5 Wochen „Kick-off Atelier“
und die 5 Wochen „Projekt Entwicklung“
haben mich mit neuen Kenntnissen und Erfahrungen
stark bereichert. Vor allem die kreativen
Gruppenarbeiten, das Zusammensein mit neuen
Kollegen, die Sichterweiterung aus anderen
Perspektiven und besonders die Aktivität
in einer aufbauenden Organisation haben
mir neue Impulse und eine positive Stimmung
verschafft. Diese Stimmung und die neuen
Kenntnisse haben sich bei den Bewerbungsgesprächen
als goldwert erwiesen.
Heute, 2 ½ Monate danach, habe ich
eine neue Stelle. Meine Reintegration in
die Arbeitswelt ist gelungen.
Eine Frage habe ich mir zum Schluss noch
gestellt: Wäre ich die letzten 8 Wochen
zu Hause geblieben, hätte von dort
aus meine vielen Bewerbungsabsagen „geschluckt“,
wäre ich heute so weit gekommen? –
Ich glaube: Nein.
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